Allianz Kommunaler Großkrankenhäuser Aktuelles

Daseinsvorsorge braucht eine starke Allianz

Aus der Arbeitsgemeinschaft wird eine Allianz Kommunaler Großkrankenhäuser*

Außenauftritt steht für Beständigkeit und Zusammenhalt

Nils Dehne übernimmt Geschäftsführung von Helmut Schüttig

#WirFürEuch bleibt Auftrag und Antrieb

 

Die kommunalen Großkrankenhäuser haben gerade in der jüngsten Krise ihre herausragende Versorgungsverantwortung bewiesen. Mit der Corona-Krise ist auch das Bewusstsein für die kommunale Daseinsvorsorge zurück in die öffentliche Wahrnehmung getreten. Mit der Kampagne #WirFürEuch wurde die zentrale Rolle der AKG-Kliniken für die Gesundheitsversorgung in ganz Deutschland in den sozialen Medien deutlich wahrgenommen. Mit der nun erfolgten Umbenennung wird dieser Anspruch auch deutlich sichtbar zum Ausdruck gebracht.

Ein Haus, eine Stimme, ein Auftrag – das ist die AKG. Aus Arbeitsgemeinschaft wird jetzt Allianz und das Logo passt sich optisch dem Selbstverständnis des Zusammenschlusses an. Damit geht die Allianz Kommunaler Großkrankenhäuser den nächsten Schritt auf dem Weg zu einer wirksamen und vernehmbaren Stimme in der deutschen Gesundheitspolitik. Was vor weit über 20 Jahren als Arbeitsgemeinschaft begann, bei der die Krankenhäuser ihre wirtschaftlichen Kennzahlen verglichen, hat sich zu einem professionellen Interessenverbund gewandelt. Nach der Gründung eines Vereins ist die Umbenennung und die Überarbeitung des Außenauftritts ein weiterer logischer Schritt auf dem Weg zu mehr Wirksamkeit.

„Wir sind mittlerweile viel mehr als eine Arbeitsgemeinschaft“, verdeutlicht Dr. Matthias Bracht, Vorstandsvorsitzender der AKG die Historie. „Das wollen wir auch unseren Mitgliedern, unseren Partnern und natürlich auch der Berliner Politik klar signalisieren.“ Dazu gehört auch die langfristige Ausrichtung der Geschäftsstelle. „Die Kärrnerarbeit des Aufbaus liegt mittlerweile hinter uns“, so Bracht weiter. „Jetzt ist es an der Zeit, wie geplant, die Geschäftsführung unseres Vereins in die Hände unseres Geschäftsstellenleiters Nils Dehne zu legen.“ Von Anfang an war geplant, dass der erfahrene Krankenhausmanager Schüttig als verantwortlicher Geschäftsführer den Aufbau des Vereins für eine begrenzte Zeit vorantreibt, um dann den Generationswechsel einzuleiten. „Im Namen des gesamten Vorstandes und aller Mitglieder danke ich Herrn Schüttig, dass er mit all seiner Erfahrung und seinem Engagement diese Aufbauarbeit geleistet hat und damit die Fundamente für unsere Allianzarbeit geschaffen hat. Jetzt ist es an Herrn Dehne und dem wachsenden Team der Geschäftsstelle, den strukturierten Aufbau unserer AKG weiter zu gestalten“, so Bracht. In den zurückliegenden Monaten hat sich bereits mehrfach gezeigt, dass die Vertretung der Allianz mit Experten aus dem operativen Klinikalltag der richtige Weg ist. Mit dem Fachwissen aus dem praktischen Krankenhausbetrieb und etwas Geschick auf dem Berliner Parkett ist es der AKG bereits wiederholt gelungen, neben der politischen Arbeit auch gemeinsame Projekte mit spürbarem Mehrwert für alle Vereinsmitglieder zu entwickeln.

Zur Intensivierung der gemeinsamen Projekte im Bereich von Digitalisierung und Verbandskommunikation sucht die AKG zum nächstmöglichen Zeitpunkt weitere Verstärkung. “Mit unseren Strukturen können wir besonders im Bereich der Digitalisierung echte Mehrwerte für unsere Mitglieder generieren, beschreibt der neue Geschäftsführer seine Zielsetzung für die kommenden Jahre. Sichtbar wird dies an den aktuellen Entwicklungen: So wird des klassische Benchmarksystem derzeit zu einem integrierten Datenpool weiterentwickelt. Gleichzeitig läuft eine Erhebung zum Digitalen Reifegrad der AKG-Kliniken, um weitere gemeinsame Projektansätze zu identifizieren. „Dabei werden wir alles daransetzen, die besondere Versorgungsrolle der großen kommunalen Krankenhäuser stärker im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu verankern“, so Dehne weiter. Unter dem #WirFürEuch wird die AKG in den nächsten Monaten weitere Videos veröffentlichen, in dem die komplizierten Zusammenhänge und großen Baustellen der Gesundheitspolitik auch für diejenigen verständlich werden, die zwar tagtäglich mit dem Gesundheitswesen in Verbindung stehen, dabei jedoch vornehmlich die menschliche Fürsorge im Fokus haben. Ganz im Sinne der Daseinsvorsorge eben.

*Die Namensänderung ist zur Eintragung im Vereinsregister eingereicht.

Pressekontakt

Arbeitsgemeinschaft Kommunaler Großkrankenhäuser e.V.

Pressesprecher: Steffen Ellerhoff

Fon: 0511 906 6500
E-Mail: steffen.ellerhoff@akg-kliniken.de